Es war und ist total wichtig, auch mal durch „trial and error“ an Erkenntnisse zu kommen. Es wurde immer auf mein Know-How vertraut und nicht großartig eingeschränkt oder hinterfragt – das macht dann natürlich auch langfristig Spaß an der Arbeit.“ 

 

Anne Lippkowski

Lead Social Media Marketing, Berlin

 

 

Hallo Anne, danke, dass du Zeit gefunden hast uns ein paar Fragen über dich und deine Arbeit zu beantworten. Was sind deine Hauptaufgaben als Lead Social Media Marketing?

Seitdem es die Chapter und Squad Logik für Paid Content gibt habe ich quasi den Hut auf für das Social Media Marketing unserer Nachrichtenportale. Das heißt, ich bin die fachliche Führung von den Social Media Manager*innen, die in den jeweiligen Regionen sitzen und bin verantwortlich dafür, dass wir wirtschaftliche Social Media Kampagnen machen, um vor allem Neukunden zu generieren. Ich leite außerdem das wöchentliche „Social Media Chapter“- Meeting.

In erster Linie schaue ich dabei, dass wir einen einheitlichen Standard auf alle Standorte bekommen. Vorher hatte ich mich um NRW gekümmert und dort den Social Media Bereich komplett aufgebaut. Das Gleiche habe ich dann mit Hamburg gemacht und jetzt darf ich das für alle fünf Standorte machen. Dabei lerne ich natürlich erstmal die ganzen Social Media Marketing Manager*innen an, sodass sie auch genau wissen, wie man Kampagnen erstellt, auf was geachtet werden muss, welche unterschiedlichen Kampagnen es gibt und welche Learnings wir bereits aus NRW ziehen konnten.

Neben dem Onboarding und der Strategieentwicklung in den Social Media Aktivitäten, ist mein konkreter Job noch die ganze Business Manager Betreuung, das Tracking und Reporting. Das sind die Bereiche, die eher ein bisschen im Hintergrund laufen.

Hallo Anne, danke, dass du Zeit gefunden hast uns ein paar Fragen über dich und deine Arbeit zu beantworten. Was sind deine Hauptaufgaben als Lead Social Media Marketing?

Seitdem es die Chapter und Squad Logik für Paid Content gibt habe ich quasi den Hut auf für das Social Media Marketing unserer Nachrichtenportale. Das heißt, ich bin die fachliche Führung von den Social Media Manager*innen, die in den jeweiligen Regionen sitzen und bin verantwortlich dafür, dass wir wirtschaftliche Social Media Kampagnen machen, um vor allem Neukunden zu generieren. Ich leite außerdem das wöchentliche „Social Media Chapter“- Meeting.

In erster Linie schaue ich dabei, dass wir einen einheitlichen Standard auf alle Standorte bekommen. Vorher hatte ich mich um NRW gekümmert und dort den Social Media Bereich komplett aufgebaut. Das Gleiche habe ich dann mit Hamburg gemacht und jetzt darf ich das für alle fünf Standorte machen. Dabei lerne ich natürlich erstmal die ganzen Social Media Marketing Manager*innen an, sodass sie auch genau wissen, wie man Kampagnen erstellt, auf was geachtet werden muss, welche unterschiedlichen Kampagnen es gibt und welche Learnings wir bereits aus NRW ziehen konnten.

Neben dem Onboarding und der Strategieentwicklung in den Social Media Aktivitäten, ist mein konkreter Job noch die ganze Business Manager Betreuung, das Tracking und Reporting. Das sind die Bereiche, die eher ein bisschen im Hintergrund laufen.

Squad und Social Media Chapter: Was versteht man darunter?

Ein Squad ist ein Team aus Expert*innen, welches sich einem bestimmten Thema widmet, in unserem Fall dem Paid Content. Der/die eine ist Social Media Manager*in, der/die andere bringt Expertise aus der Redaktion mit. Dann gibt es eine/n Conversion Manager*in, der/die eben schaut, was für Hebel man betätigen kann, um mehr Conversion zu bekommen und natürlich auch eine/n Engagement Manager*in, der/die dafür sorgt, die Leute best- und längst möglich auf unseren Portalen zu halten. Der/die Campaign Manager*in wiederum denkt sich Kampagnen aus, wie beispielsweise aktuell zur Cyberweek.

Diese Expert*innen kommen pro Standort in den Squads zusammen.

Das heißt, in dem Chapter kommen die Expert*innen dann standortunabhängig zusammen?

Ganz genau. In dem Chapter geht es tatsächlich nur um die Tätigkeit und nicht mehr den Standort.

In einem Chapter kommen dann quasi die ganzen Spezialist*innen eines Fachgebietes zusammen. Das heißt alle Social Media Manager*innen, alle Conversion Manager*innen u.s.w. …

Wir entwickeln dann gemeinsam Strategien für einen speziellen Bereich.

Verstehe! Du hast gerade erzählt, dass du zwei Jahre in NRW gearbeitet hast. Kannst du uns darüber etwas erzählen?

Im August 2019 bin ich als Freelancerin bei Funke Digital eingestiegen und habe das Projekt NRW150 von Anfang an als Marketing Spezialistin mitbetreut. Das war damals der erste Squad, der entstanden ist. NRW150 bedeutete in diesem Fall die Nachrichtenportale WAZ, WP, NRZ und WR so zu managen, dass 150 Conversions am Tag erreicht werden.

Ich habe bei FUNKE schon direkt zu Beginn eine freie Spielewiese bekommen, wenn man es so sagen will. Ich hatte immer alle Freiheiten alles auszuprobieren, was ich für richtig halte. Es war und ist total wichtig, auch mal durch „trial and error“ an Erkenntnisse zu kommen. Es wurde immer auf mein Know-How vertraut und nicht großartig eingeschränkt oder hinterfragt – das macht dann natürlich auch langfristig Spaß an der Arbeit.

Das ist wahr. Was hast du vor deinem Einstieg als Freelancerin gemacht?

Vorher war ich auch in Verlagen: Mein aller erster Verlag war „Salzburger Nachrichten“, da habe ich eher Print & E-Paper gemacht. Danach bin ich zur BILD von Axel Springer gewechselt und habe dort auch als Social Media Managerin BILD+ betreut.

Anschließend habe ich nochmal einen kleinen Abstecher als Freelancerin gemacht: Ungefähr ein Jahr bin ich auf Weltreise gewesen und habe nebenbei als „Digital Nomad“ gearbeitet. Hier muss ich sagen, dass dieses „Arbeiten am Strand“ nicht so ist, wie es sich alle vorstellen. Ich habe viel von unterwegs gearbeitet. Schön war natürlich, dass ich ortsunabhängig war.

Als ich dann wieder zurück nach Berlin gekommen bin, hatte ich als Freelancerin schon einige Auftraggeber*innen, sodass eine Vermittlungsfirma mit dem Job bei FUNKE auf mich zugekommen ist. Seit Anfang August 2019 bin ich also bei FUNKE und wurde schließlich gefragt, ob ich nicht fest bei FUNKE arbeiten möchte, was ich jetzt seit März 2020 auch mache. Anfang als Senior Performance Manager*in und jetzt seit Juli in meiner jetzigen Position.

Kannst du uns etwas von deinen Erfahrungen aus deiner Zeit als digitale Nomadin erzählen?

Es war absolut nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich habe mich selbstständig gemacht und bin dann eigentlich sofort auf Weltreise gegangen. Ich hatte noch keinen festen Kundenstamm, also musste ich mich unterwegs darum kümmern.

Außerdem war es tatsächlich in 2018 noch so, dass noch nicht fast alles selbstverständlich digital lief und Zoom Meetings gang und gäbe waren. Von ganz vielen Firmen wurde diese Arbeitsweise noch eher skeptisch angesehen. Dazu kommt natürlich auch noch, dass man eigentlich immer in unterschiedlichen Zeitzonen ist und eben auch nicht immer zuverlässig sagen kann, von wann bis wann man erreichbar ist. So ist die Akquise von Kunden sehr schwer.

Zur jetzigen Zeit wäre das wesentlich einfacher, glaube ich. Ich denke, dass das durch Corona und die ganze Digitalisierung kein Problem mehr ist. Zu meiner Zeit konnte ich aber tatsächlich einige Kunden nicht gewinnen, weil einfach das Vertrauen in diese Arbeitsweise noch nicht wirklich gegeben war. Sobald man aber die ersten Kontakte schließen konnte, wuchs natürlich das Portfolio und das Vertrauen, aber der Anfang war sehr schwer.

Ich würde jeder/jedem empfehlen, sich vor dem Start schon einen kleinen Kundenstamm aufzubauen, um mit Aufträgen in der Tasche losziehen zu können.

Das ist sicher ein sehr wertvoller Tipp! Was hast du vor deiner ganzen Arbeitszeit studiert?

Ich habe PR- und Kommunikationsmanagement im Bachelor studiert und mache gerade meinen Master BWL mit dem Schwerpunkt Marketing. Meine Masterarbeit habe ich derzeit nur etwas hinten angestellt, weil ich mich immer auf den Job fokussiert habe.

Kannst du uns zum Ende noch ein paar konkrete Aufgaben und Projekte aus deinem Arbeitsalltag nennen?

Das fällt mir total schwer, jeder Tag ist komplett anders. Es gibt Tage, da macht man sich fast nur Budgetplanung und Reportings.

Ich bin weniger im operativen Bereich zuständig, das machen eher die ganzen Social Media Manager*innen in den Regionen, also Sachen wie Tickets für die Grafiken, Landingpages u.s.w.

Ich bin eher diejenige, die die Strategie entwickelt, verschiedenste Ideen einbringt und auf aktuelle Änderungen im Facebook-Umfeld reagiert.

Zum Beispiel eine Kampagne, in der wir aus verschiedenen Userinterviews Zitate rausfiltern und dadurch eine Branding Kampagne machen. Ich suche immer nach neuen Kampagnen – durch Benchmarks aber auch durch ganz viel „trial and error“.

Ich versuche einen breiten Content Mix anzubieten: Sei es redaktionelle Artikel bewerben, Brandingkampagnen zu fahren, mehr Fans und natürlich Abos zu generieren. Das Ganze aber auch teilweise mit Angeboten, die dann nur exklusiv über Social Media laufen. Natürlich darf ich die Analyse und das Tracking von diesen ganzen Aufgaben dann auch nicht aus den Augen verlieren.

Liebe Anne, vielen Dank für deine Zeit!

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