„Ganz am Anfang war ich eher Online-Redakteur und hab mich nebenher auch um Video gekümmert. Als das Format Video dann immer wichtiger wurde, bin ich dann erst Multimedia-Redakteur und schließlich Videoredakteur geworden.“ 

 

Axel Leonhard

Videoredakteur, Hamburger Abendblatt

 

 

Hallo Axel, vielen Dank, dass du Zeit für uns gefunden hast.

Kannst du uns zu Beginn etwas über deine Aufgaben erzählen, die du als Videoredakteur bei FUNKE täglich erledigst?

Das ist total unterschiedlich. Unsere Kernaufgabe ist es, Nachrichten, die wir im Blatt, oder auf Abendblatt.de betreuen, auch im Videoformat umzusetzen. Da ich alleine auf meiner Position bin geht das natürlich nicht immer, deswegen wählen wir nur die Themen aus, von denen wir uns das größte Nutzenverhältnis versprechen.

Ein Beispiel: Wir wissen, dass alles, was wir über den HSV machen, ziemlich gut gelesen wird. Das heißt die Artikel, die wir dafür online stellen, erzeugen sehr viel Traffic. Da macht es natürlich Sinn, ein Video in so ein Umfeld zu stellen. Ein maximales Kosten-Nutzenverhältnis ist dabei auf jeden Fall die Pressekonferenz des HSV.

Hallo Axel, vielen Dank, dass du Zeit für uns gefunden hast.

Kannst du uns zu Beginn etwas über deine Aufgaben erzählen, die du als Videoredakteur bei FUNKE täglich erledigst?

Das ist total unterschiedlich. Unsere Kernaufgabe ist es, Nachrichten, die wir im Blatt, oder auf Abendblatt.de betreuen, auch im Videoformat umzusetzen. Da ich alleine auf meiner Position bin geht das natürlich nicht immer, deswegen wählen wir nur die Themen aus, von denen wir uns das größte Nutzenverhältnis versprechen.

Ein Beispiel: Wir wissen, dass alles, was wir über den HSV machen, ziemlich gut gelesen wird. Das heißt die Artikel, die wir dafür online stellen, erzeugen sehr viel Traffic. Da macht es natürlich Sinn, ein Video in so ein Umfeld zu stellen. Ein maximales Kosten-Nutzenverhältnis ist dabei auf jeden Fall die Pressekonferenz des HSV.

Interessant. Wie machst du das bei tagesaktuellen Ereignissen?

Das ist tatsächlich eine Herausforderung. Jetzt zurzeit erstelle ich ein YouTube Live Sream, in dem ein freier Kollege aus der Hamburgische Bürgerschaft die Sitzung überträgt. Du siehst, ich arbeite auch viel und eng mit freien Kolleginnen und Kollegen zusammen.

Gibt es noch weitere spannende Projekte, die du in der Vergangenheit auf die Beine gestellt hast?

Das letzte, größere Projekt war ein Film zum Thema „70 Jahre Grundgesetz“, den wir im Kino gezeigt haben und der auch im TV ausgespielt worden ist. Natürlich haben wir den Film auch auf unsere verschiedenen Portale gebracht. Kürzlich wurde er dann sogar von Museen und Ausstellungen genutzt. Letztendlich bestand der Film aus Artikeln, die von prominenten Leuten aus Hamburg rezitiert wurden. Die Szenen dafür haben wir an verschiedenen Stellen in der Stadt gedreht.

Daneben bin ich für das Hamburger Abendblatt mal mit der Queen Mary von Hamburg nach New York gefahren und habe dort eine Leserreise begleitet. Außerdem habe ich diverse Imagefilme für das Hamburger Abendblatt produziert und produziere gerade im Moment wieder einen, weil „Abendblatt.de“ 25 Jahre alt wird. In dem Film zeigen wir u.a. wie wir damals angefangen haben und was wir alles so machen… Wir zeigen zum Beispiel den ersten Computer, mit dem „Abendblatt.de“ damals gestartet ist, der mittlerweile in einem Museum steht.

Das sind alles Dinge, die dann mit einem Konzept über mehrere Tage an mehreren Drehorten stattfinden.

Das heißt, du produzierst ausschließlich für das Hamburger Abendblatt?

Letztendlich ja. Kürzlich habe ich aber auch mal für die „BILD der Frau“ gedreht. Beispielweise habe ich die letzten Jahre die „Goldene BILD der Frau“ begleitet – natürlich vorausgesetzt, dass die Veranstaltung wegen Corona nicht ausgefallen ist. Die Produktion habe ich dann aber nicht gemacht, sondern eine Fernsehproduktionsfirma, allerdings habe ich aus einzelnen Elementen davon dann einen kleinen Film für unsere Internetportale zusammengeschnitten.

Das Hamburger Abendblatt ist ja eigentlich eine Printzeitschrift. Wo werden deine Videos hauptsächlich ausgespielt?

Natürlich in erster Linie auf unserer Homepage. Daneben bespielen wir aber auch Social Media, also YouTube, Instagram und Facebook.

Was hast du vor deiner Arbeit als Videoredakteur bei FUNKE gemacht?

Vorher war ich bei einer Produktionsfirma, die Social Spots, Dokumentationen und Reportagen für das Fernsehen produziert hat.  

Davor habe ich angewandte Kulturwissenschaften in Lüneburg studiert. In diesem Studiengang kann man tatsächlich schon sehr viel Kameraarbeit machen. Das Schneiden und Filmen habe ich somit an der Uni gelernt, da der Studiengang sehr praktisch ausgelegt ist. Konkret hieß das bei uns: „Berufsfeldqualifizierendes Nebenfach“. Da habe ich digitale Medienproduktion gewählt und ziemlich genau das gelernt, was ich heute auch mache.

Sehr cool! Innerhalb von FUNKE bist du dann direkt als Videoredakteur eingestiegen?

Ich war ja schon vor FUNKE beim Hamburger Abendblatt. Ganz am Anfang war ich eher Online-Redakteur und hab mich nebenher auch um Video gekümmert. Als das Format Video dann immer wichtiger wurde, bin ich dann erst Multimedia-Redakteur und schließlich Videoredakteur geworden.

Tatsächlich wandelt es sich gerade wieder etwas zurück, sodass ich überlegt habe, ob die Bezeichnung „Multimedia-Redakteur“ nicht passender ist, weil wir u.a. auch viele Podcasts haben. 🙂

Die Wandlung vom Onlineredakteur zum Videoredakteur: War das eine bewusste Entscheidung von dir?

Das war auf jeden Fall eine bewusste Entscheidung. Ich wollte von Anfang an nur Video machen, was damals aber nicht möglich war, weil es einfach noch nicht groß genug war. Es hat sich dann in diese Richtung entwickelt und ich war letztendlich froh, dass ich dann von Anfang an dabei war.

Cool, dass du diese Entwicklung mitmachen konntest.

Wieso arbeitest du so gerne bei FUNKE?

Ich stelle fest, dass der Kontakt mit den Kolleginnen und Kollegen in Essen sehr gut ist. Bevor das Abendblatt von Springer zu FUNKE verkauft wurde, hatte ich keinerlei Berührungspunkte mit FUNKE. Ich habe in Essen aber mittlerweile viele IT und Video Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, da wir sehr viele Live Streams wegen Corona zusammen gemacht haben. Die Kolleginnen und Kollegen habe ich als super nette, hilfsbereite und fähige Menschen kennengelernt. 🙂

Axel, vielen Dank für deine Zeit!

Fragen? Anregungen?

Kontaktieren Sie jetzt unser
Recruiting-Team!

recruiting@funkemedien.de
0800 / 60 60 760