„Der Zeitgeist schlägt sich auch in unserer Arbeit nieder. Das heißt, es eröffnen sich immer wieder neue Möglichkeiten, andere Arbeitsweisen, andere Medien. Das erfordert natürlich auch Flexibilität und Lernbereitschaft.“ 

 

Nina Estermann
Stellvertretende Leiterin WAZ Printdesk / Funke Redaktionsgesellschaft GmbH / Essen
 

 

Liebe Frau Estermann, vielen Dank für Ihre Zeit! Als stellvertrende Leiterin der WAZ Printdesk, wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus?

Ein typischer Arbeitstag beginnt mit dem Checken der Belegungslisten. Die Anzeigenlage ist ja entscheidend dafür, was auf eine Zeitungsseite passt. In Abstimmung mit den entsprechenden Redaktionen entsteht dann das Layout, nach und nach füllen sich die Seiten dann auch mit Inhalt. Gegen Abend wird es dann manchmal etwas hektisch, denn für die Lokalausgaben gibt es eine feste Abgabezeit, die sich nach dem Erscheinungszeitpunkt des E-Papers richtet. Und das soll ja vor der Tagesschau beim Leser sein.

Liebe Frau Estermann, vielen Dank für Ihre Zeit! Als stellvertrende Leiterin der WAZ Printdesk, wie sieht ein typischer Arbeitsalltag bei Ihnen aus?

Ein typischer Arbeitstag beginnt mit dem Checken der Belegungslisten. Die Anzeigenlage ist ja entscheidend dafür, was auf eine Zeitungsseite passt. In Abstimmung mit den entsprechenden Redaktionen entsteht dann das Layout, nach und nach füllen sich die Seiten dann auch mit Inhalt. Gegen Abend wird es dann manchmal etwas hektisch, denn für die Lokalausgaben gibt es eine feste Abgabezeit, die sich nach dem Erscheinungszeitpunkt des E-Papers richtet. Und das soll ja vor der Tagesschau beim Leser sein.

Dass es bei tagesaktuellen Lokalzeitungen auch mal hektisch zugehen kann, ist verständlich! Welche Aufgaben machen Ihnen besonders Spaß?

Am liebsten finde ich gemeinsam mit anderen eine kreative Lösung für ein frickeliges Problem, oder arbeite mich in neue Bereiche ein.

Wie sah Ihre Laufbahn innerhalb des Unternehmens aus?

Ich habe ganz klassisch als freie Mitarbeiterin angefangen, in der Lokalredaktion Hattingen. Das ist ein Job, in dem man den Lokaljournalismus von der Pike auf lernt. Und in dem man auch lernt, nicht abfällig auf den klassischen Kaninchenzüchter-Verein zu schauen, denn gute und spannende Geschichten gibt es überall. Vor allem da, wo Menschen eine Leidenschaft pflegen. Hartnäckig nachzufragen, Quellen aufzutun und kritisch hinzuschauen, werden einem so von Anfang an beigebracht.

Dann kam das Volontariat, mit Stationen in vielen Lokalredaktionen, im WAZ Mantel und im Korrespondentenbüro Brüssel. Das war noch einmal eine speziell-gute Erfahrung, in einem Büro (das es heute nicht mehr gibt) mit Kollegen aus vor allem Osteuropa.

Seither habe ich als Redakteurin sehr unterschiedliche Stationen gehabt. Ich habe am Regiodesk Lokalausgaben produziert, in der Lokalredaktion Gladbeck gearbeitet, mich in Gelsenkirchen dem Schwerpunkt Online gewidmet, in Arbeitsgruppen an der künftigen Ausrichtung der Redaktionsarbeit mitgearbeitet, und bei mehreren technischen Projekten mitgemacht, zuletzt im FRAM-Projekt, bei dem das Redaktionssystem Eidos-Methode für alle Tageszeitungen aufgesetzt wurde.

Seit 2019 bin ich nun stellvertretende Leiterin des WAZ Printdesks. Hier arbeiten Blattmacher daran, die zwölf Lokalausgaben zu produzieren, die Inhalte liefern die Reporter aus den Lokalredaktionen, die nach dem Prinzip User-First arbeiten, und dabei vorrangig die Digitalkanäle im Blick haben.

Beindruckend, wieviele Stationen Sie bereits durchlaufen haben! Wieso sollten sich junge Talente Ihrer Meinung nach ebenfalls bewerben?

Der Journalismus bietet viele abwechslungsreiche Tätigkeiten. Reporterin zu sein, Stadt, Land, Fluss zu erkunden, die Politik und Wirtschaft im Auge zu halten. Als Blattmacherin ist es wichtig, Themen noch einmal zu gewichten, Nachrichten zu erkennen, die beste Aufmachung für eine tolle Geschichte zu finden. Bonus: Der Zeitgeist schlägt sich auch in unserer Arbeit nieder. Das heißt, es eröffnen sich immer wieder neue Möglichkeiten, andere Arbeitsweisen, andere Medien. Das erfordert natürlich auch Flexibilität und Lernbereitschaft. Wenn man die nicht hat, kann der stetige Wandel auch beängstigend wirken.

Was war Ihr bisheriges Highlight bei FUNKE?

Die vielen Reisen zu anderen Standorten, die Zeit in Hamburg, in Berlin, in Braunschweig. Überall gab es tolle engagierte Leute, mit denen die Zeit in den Projekten sehr bereichernd war.

Gibt es weitere Gründe, wieso Sie gerne bei FUNKE arbeiten?

Der Kaffee ist gut. 😉  Und abseits davon: In einem so großen Haus gibt es reichlich Möglichkeiten. Die vielen Projekte abseits meines eigentlichen Jobs hätte ich anderswo vermutlich nicht machen können. Das empfehle ich auch jedem: Auch mal über den eigenen Tellerrand schauen.

Frau Estermann, vielen Dank für dieses Gespräch und Ihre Zeit!

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