Ich bin an zwei Tagen in der Berufsschule und an drei Tagen im Betrieb. Im Betrieb bin ich meistens im Support unterwegs. Das heißt, ich nehme Anfragen von Kolleginnen und Kollegen entgegen, löse sie selbst oder gebe sie weiter. Klingt unspektakulär, ist aber der beste Weg, das Unternehmen kennenzulernen. Ich habe in den ersten Monaten mit Menschen aus Abteilungen gesprochen, von denen ich vorher nicht wusste, dass es sie gibt.
Dazu kommen kleinere Projekte. Gerade richte ich Arbeitsplätze für neue Kolleginnen und Kollegen ein. Das ist der Teil, der mir am meisten Spaß macht, weil am Ende etwas fertig ist, das man anfassen kann.
Mein erster Arbeitstag war deutlich entspannter, als ich befürchtet hatte. Ich hatte mir vorgestellt, dass ich in einen riesigen Konzern komme und niemand Zeit für mich hat. Stattdessen hat mich mein Ausbilder abgeholt, mir das Team vorgestellt und erklärt, was wir eigentlich machen. Am Nachmittag war ich schon beim Rundgang durch den Serverraum dabei.
Und nach vier Wochen kam das erste Ticket, das ich allein übernehmen durfte. Natürlich mit jemandem im Rücken, aber es war meins.